1. Leistungen konkret und verständlich benennen
Notieren Sie die Arbeiten, die Ihre Werkstatt tatsächlich übernimmt. Für Kunden sind verständliche Begriffe wie Inspektion, Reifenwechsel und Diagnose hilfreicher als eine unkommentierte Liste von Fachkürzeln. Ergänzen Sie relevante Einschränkungen, etwa wenn bestimmte Fahrzeugarten nicht angenommen werden.
Prüfen Sie Aussagen zu Marken, Qualifikationen und Untersuchungen sorgfältig. Beschreiben Sie, ob Sie eine Leistung selbst erbringen, vorbereiten oder über einen Partner anbieten. Verwenden Sie keine Gütesiegel oder Bewertungen, für die Ihnen kein belegbarer Nachweis vorliegt.
2. Kontakt und Öffnungszeiten aktuell halten
Stimmen Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten auf Ihrer Website mit den tatsächlichen Betriebsdaten überein? Auf dem Smartphone sollten Telefonnummer und Terminanfrage schnell erreichbar sein. Hinweise zur Zufahrt helfen, wenn der Eingang vom Straßenverlauf aus nicht eindeutig zu finden ist.
Unterscheiden Sie Öffnungszeiten von der Online-Erreichbarkeit: Ein Formular kann jederzeit Anfragen annehmen. Eine Rückmeldung erfolgt erst, wenn Ihr Team sie bearbeitet. Veröffentlichen Sie nur Rückmeldezeiten, die Sie im Betrieb einhalten können.
3. Eigene Bilder und Nutzungsrechte vorbereiten
Geeignete Motive sind Außenansicht, Annahme und Werkstattbereich. Gut belichtete, aktuelle Bilder vermitteln einen konkreten Eindruck vom Betrieb. Eine Außenansicht kann neuen Kunden außerdem helfen, die Werkstatt bei der Anfahrt zu erkennen.
Klären Sie vor Verwendung die Rechte an den Bildern und die Freigabe abgebildeter Personen. Achten Sie auch auf sichtbare Kundendaten oder Kennzeichen. Stockbilder und Musterentwürfe sollten nicht den Eindruck erwecken, einen tatsächlich vorhandenen Betrieb oder ein abgeschlossenes Kundenprojekt zu zeigen.
4. Den gesamten Anfrageweg ausprobieren
Wählen Sie auf einem Smartphone eine Leistung und einen Wunschtermin. Sind Pflichtfelder verständlich? Erkennen Sie, wie ein Eingabefehler korrigiert wird? Erklärt die abschließende Meldung, ob lediglich eine Anfrage eingegangen oder schon ein Termin bestätigt ist?
Prüfen Sie anschließend auf Werkstattseite, wer die Anfrage erhält und wie die Rückmeldung erfolgt. Ein gut aussehendes Formular hilft wenig, wenn im Alltag niemand für die eingegangenen Anliegen zuständig ist.
5. Inhalte und Zugänge für die Umsetzung bündeln
Stellen Sie die finalen Betriebsdaten, Leistungstexte, Bilder und Ansprechpartner in einer geordneten Sammlung zusammen. Halten Sie fest, welche Domain weiter genutzt werden soll und bei welchem Anbieter sie liegt. Eine Liste offener Punkte ist hilfreicher als vermeintlich vollständige, widersprüchliche Angaben.
Bei Ulus-Webdesign beginnt die dreitägige Standardumsetzung erst nach verbindlichem Auftrag, vollständigen Inhalten und Zugängen sowie bestätigtem Start. Nutzen Sie den kostenlosen Werkstatt-Check, wenn Sie zunächst den Verbesserungsbedarf Ihrer bestehenden Website einschätzen möchten.